Wissensbibliothek

Seit wann erzeugen wir »dicke Luft«?

In Deutschland wurde Luftverschmutzung erstmals in den 1980er Jahren zum Gegenstand einer breiten öffentlichen Diskussion, die Folgen (z. B. Ozonloch, Treibhauseffekt, Smog, saurer Regen) waren aber schon lange vorher zu beobachten. Bereits vor 250 Jahren bemerkte man, dass Tannen in der Nähe von Fabrikanlagen ihre Nadeln verloren und abstarben. Und die Einwohner Londons litten schon im 19. Jahrhundert an nasskalten Tagen unter einem neuartigen Nebel, der die Atmungsorgane reizte – dem Smog.

Vergleicht man heute die Zusammensetzung der Luft in Großstädten mit der Luft im Gebirge oder über dem offenen Meer, zeigt sich, dass Stadtluft etwa 500-mal stärker mit Schadstoffen belastet ist.

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Wissenschaft

Dunkle Dimensionen

An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...

Kohlenstoff, Landwirtschaft, Klima
Wissenschaft

Wie Landwirtschaft das Klima schützt

Ackerbau und Viehhaltung gelten als ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Doch würde sie anders betrieben als bisher, könnte die Landwirtschaft im Gegenteil die Erderwärmung deutlich bremsen. von HARTMUT NETZ Vier Promille sollen es richten. Stiege der Humusgehalt aller landwirtschaftlichen Böden weltweit um nur vier...

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