Daten der Weltgeschichte
213 v. Chr., Bücherverbrennung
China
Im Rahmen seines Kampfes gegen die feudalistischen Traditionen lässt Kaiser Qin Shihuangdi Bücher konfiszieren und verbrennen – darunter auch Werke des Konfuzius. Das Territorium der früheren sieben Teilstaaten lässt er in 36 Bezirke gliedern, die jeweils von einem Militär- und Zivilgouverneur sowie einem Vertrauensmann des Kaisers verwaltet werden. Schrift, Maß und Gewichte, aber auch die Spurbreite der Wagen und das Straßensystem werden von Grund auf reformiert und vereinheitlicht. Für Unruhe sorgt sowohl die Zwangsrekrutierung von Arbeitern für den Bau der „Großen Mauer“ wie auch die hohe Belastung der Wirtschaft, die für die Versorgung des starken stehenden Heeres aufkommen muss.
Heilsbringer oder Teufelszeug?
Die einen halten das Pflanzenschutzmittel Glyphosat für unabdingbar, die anderen verfluchen es. Was in Studien dazu steht. von PETER LAUFMANN Das schmerzt selbst einen Riesen wie den Bayer-Konzern: Ein Gericht in Philadelphia verurteilte das Unternehmen im Januar 2024 zu 2,25 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. Die Geschworenen...
Wie unsere klassische Welt entsteht
Spukhafte Fernwirkungen verlagern die bizarren Quanteninterferenzen in die weite Umgebung. Das entzieht sie unserer Beobachtung. von RÜDIGER VAAS Im vertrauten Alltag sind Dinge zuweilen nicht auffindbar. Aber das liegt nur daran, dass sie verlegt oder von einer anderen Person wohlmeinend „aufgeräumt“ wurden. In Wirklichkeit hat...