Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
verderben
ver|dẹr|ben I.
〈mit Akk.; hat verdorben〉
1.
etwas v.
durch unsachgemäße Behandlung unbrauchbar machen;
eine Arbeit, ein Essen v.; beim Waschen ein Kleid v.; die Preise v.
〈übertr., ugs.〉
durch billige Angebote die Preise drücken
2.
jmdn. v.
a)
durch schlechten Einfluss jmds. Moral herabmindern;
Jugendliche durch brutale Erziehung v.
b)
jmdn. für etwas v.
jmdm. die Freude an etwas, die Fähigkeit zu etwas nehmen;
der Unfall hat ihn für den Beruf des Piloten verdorben
3.
〈mit „es“ als Akk.obj.〉
es mit jmdm. v.
sich jmds. Wohlwollen verscherzen;
er hat es (durch sein dummes Gerede) mit ihr verdorben; er will es mit niemandem v.
II.
〈mit Dat. und Akk.; hat verdorben〉
jmdm. etwas v.
jmdm. etwas nehmen, zerstören;
jmdm. die Freude an etwas, die Lust zu etwas v.; jmdm. den Appetit v.; das schlechte Wetter hat uns den Urlaub verdorben
III.
〈o. Obj.; ist verdorben〉
1.
schlecht werden, faul werden;
das Fleisch verdirbt, wenn du es nicht in den Kühlschrank legst; diese Früchte v. leicht
2.
〈poet., veraltet〉
zugrunde gehen;
er ist in der Fremde (gestorben und) verdorben
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