Daten der Weltgeschichte
16. 4. 1913
Gabun/Deutschland
Der Theologe, Arzt, Musiker und Philosoph Albert Schweitzer trifft in Lambarene in der französischen Kolonie Gabun an der afrikanischen Westküste ein, um am Nordufer des Ogowe ein Tropenhospital zu errichten. Die finanziellen Mittel brachte er durch Vortragsreisen, Orgelkonzerte und seine schriftstellerische Arbeit zusammen. Er will ein Zeichen für ein gelebtes Christentum setzen, dessen Kern „Ehrfurcht vor dem Leben“ ist. 1917 in Frankreich interniert, kehrt er 1924 nach Lambarene zurück und nimmt seine Arbeit wieder auf. Das Hospital wird um einen Neubau mit angeschlossener Leprastation erweitert. 1953 wird Schweitzer mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Autarke Mikroroboter im Schwarm
Sie sind nur rund einen Millimeter klein, können sich aber selbstständig durchs Wasser bewegen, miteinander kommunizieren und sich zu größeren Kolonien zusammentun: Die Rede ist nicht von Lebewesen, sondern von neuartigen Mikrorobotern. Die an der TU Chemnitz entwickelten „Smartlets“ erzeugen ihre Energie mithilfe winziger...
Neue Einblicke in die Ursprünge unseres Gehörs
Säugetiere haben ein empfindliches Gehör, mit dem sie Töne und Geräusche einen breiten Frequenzbereich wahrnehmen können. Dafür sorgt das Mittelohr, dessen Trommelfell die Schallwellen aus der Luft aufnimmt und über die Gehörknöchelchen weiterleitet. Doch wann hat sich diese Struktur entwickelt? Eine Studie zeigt nun anhand von...