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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

schwören

schwö|ren
V.
135, hat geschworen
I.
mit Akk.
1.
in den Wendungen
einen Eid s.
einen Eid ablegen, die Eidesformel sprechen (um etwas zu versichern, zu bestätigen);
einen Meineid s.
einen falschen Eid ablegen;
ich schwöre drei heilige Eide, dass ich
ugs., verstärkend
ich versichere mit Nachdruck;
er schwört Stein und Bein, dass er
ugs., verstärkend
2.
durch Schwur versichern, bestätigen,
meist nur verstärkend
mit Nachdruck versichern;
ich schwöre, dass ich die Wahrheit gesagt habe, dass es so ist; ich schwöre bei Gott, bei allen Heiligen, dass ; ich schwöre es dir; ein geschworener Feind, Gegner von etwas (z. B. des Alkohols, der Todesstrafe) sein
ein unerbittlicher Feind, Gegner
II.
mit Dat. und Akk.
jmdm. etwas s.
jmdm. etwas fest versprechen, geloben;
jmdm. Freundschaft, Treue s.; jmdm. Tod und Verderben, Rache s.
III.
mit Präp.obj.
auf etwas s.
1.
fest glauben, dass etwas so ist;
ich könnte darauf s., dass es ein blauer Volkswagen war
2.
fest an die Wirkung von etwas glauben, von der Wirkung von etwas überzeugt sein;
ich schwöre auf dieses Mittel
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