Gesundheit A-Z
Angina pectoris
plötzlich einsetzende, stechende oder drückende Schmerzen, die meist auf der linken Seite des Brustkorbes lokalisiert sind, jedoch häufig auch ausstrahlen (linker Arm, Unterkiefer). Die Schmerzen können nach einigen Minuten verschwinden - vor allem in Ruhe nach vorausgegangener Belastung - oder anhalten und mit starkem Engegefühl, Luftnot, Übelkeit und Angst einhergehen. Ursache ist eine Minderdurchblutung des Herzmuskels infolge verengter Herzkranzgefäße; hält die Mangelversorgung an, z. B. wegen eines Gefäßverschlusses, so stirbt Herzgewebe ab - es kommt zum Herzinfarkt. In der Medizin unterscheidet man die sog. stabile Angina pectoris, bei der Schmerzen nur durch körperliche Anstrengung ausgelöst werden, von der instabilen Angina pectoris, bei der die Beschwerden auch in Ruhe auftreten. Eine Sonderform ist die sog. Prinzmetal-Angina, bei der die Schmerzen durch krampfartige Verengung der Gefäße (Angiospasmus) bedingt sind. Der Angina pectoris ähnliche Schmerzen können auch durch Erkrankungen der Aorta (Hauptschlagader), des Magens oder der Speiseröhre ausgelöst werden. Auch Myokardinfarkt.
Wissenschaft
Wie Stützzellen im Gehirn Alzheimer fördern
Bei der Alzheimer-Demenz lagern sich im Gehirn Plaques aus fehlgefalteten Amyloid-Beta-Proteinen ab. Eine Studie zeigt nun, dass das schädliche Protein nicht nur von Nervenzellen produziert wird, sondern auch von sogenannten Oligodendrozyten, die zum Stützgewebe im Gehirn gehören. In Versuchen mit Mäusen genügte eine selektive...
Wissenschaft
Die Evolution des elektrischen Lichts
Der US-Ingenieur hatte jedoch viele Vordenker und Konkurrenten und nach ihm wurde sein Produkt mehrfach revolutioniert – bis hin zur heutigen LED-Technologie. von Rolf Heßbrügge Frank Dittmann schmunzelt über die so oft gestellte Frage nach dem wahren Erfinder. „Das elektrische Licht hat viele Väter“, sagt er, „aber egal wie man...
