Lexikon
Mononukleọse
[griechisch + lateinisch]
infektiöse Mononukleose Pfeiffer-Drüsenfieberakute fieberhafte Infektionskrankheit mit Lymphknoten- und Milzschwellung und charakteristischer Blutbildveränderung (Vermehrung der mononukleären Leukocyten), die bevorzugt bei älteren Kindern und jungen Erwachsenen auftritt und eine lebenslange Immunität hinterlässt. Sie wird hervorgerufen durch das Epstein-Barr-Virus, das vor allem durch Speichel übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt bei Kindern 5–21 Tage, bei Jugendlichen bereits 4–7 Wochen. Es kommt zu an und abschwellendem Fieber mit Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellung, Hals- und Rachenentzündung (Angina) mit charakteristischen Belägen auf den Mandeln, selten tritt ein Hautausschlag auf. Nach wenigen Wochen klingt die Erkrankung in der Regel ohne Komplikationen wieder ab.
Wissenschaft
Bergbau im All
Start-up-Unternehmen bringen sich in Stellung, um Planetoiden auszubeuten. Diese enthalten riesige Mengen an Platin, Gold und anderen Metallen.
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Wissenschaft
Das Archiv am Ende des Sonnensystems
Fernab der Sonne ziehen kleine Körper ihre Bahnen, die aus einem Cocktail gefrorener Substanzen bestehen. Sie helfen, die Frühzeit der Planeten zu entschlüsseln. von THORSTEN DAMBECK Makemake, Gongong, Quaoar – manche Himmelskörper jenseits des äußersten großen Planeten Neptun haben seltsame Namen. Sie bewohnen eine Dunkelzone...