Lexikon
Mononukleọse
[griechisch + lateinisch]
infektiöse Mononukleose Pfeiffer-Drüsenfieberakute fieberhafte Infektionskrankheit mit Lymphknoten- und Milzschwellung und charakteristischer Blutbildveränderung (Vermehrung der mononukleären Leukocyten), die bevorzugt bei älteren Kindern und jungen Erwachsenen auftritt und eine lebenslange Immunität hinterlässt. Sie wird hervorgerufen durch das Epstein-Barr-Virus, das vor allem durch Speichel übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt bei Kindern 5–21 Tage, bei Jugendlichen bereits 4–7 Wochen. Es kommt zu an und abschwellendem Fieber mit Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellung, Hals- und Rachenentzündung (Angina) mit charakteristischen Belägen auf den Mandeln, selten tritt ein Hautausschlag auf. Nach wenigen Wochen klingt die Erkrankung in der Regel ohne Komplikationen wieder ab.
Wissenschaft
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Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...
Wissenschaft
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Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...