Gesundheit A-Z
Mononucleosis infectiosa
Pfeiffer-Drüsenfieber; Monozytenangina; Kissing disease; Drüsenfieber; Kusskrankheitgrippeähnliche Erstinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV), die im Kindesalter in der Regel kaum bemerkt wird, bei Infektion im jungen Erwachsenenalter jedoch zu Fieber, Rachenentzündung mit schmutzig-grauen Belägen auf den Rachenmandeln und schmerzhaften Lymphknotenschwellungen im Halsbereich führt. Das Virus wird durch Speichel übertragen (daher Kusskrankheit) und vermehrt sich in den B-Lymphozyten des Rachenraums. Die Mononukleose, also der Nachweis von 60% bis 80% leukämieähnlicher, großer, einkerniger lymphoider Leukozyten (Downey-Zellen) im Blutbild bei Erhöhung der Gesamtleukozytenzahl auf 25.000/mm3, resultiert aus der Ausschleusung reaktiv veränderter, atypischer T-Lymphozyten aus den infizierten lymphatischen Geweben. Die Diagnose wird durch den Nachweis spezifischer Antikörper (im Schnelltest) bestätigt. Komplikationen (hämolytische Anämie, Milzschwellung und -riss, Gehirn- und Herzmuskelentzündung) sind selten.
Wissenschaft
Schneller im Kopf
Neurowissenschaftler verhelfen Fußballklubs mit dem Konzept der messbaren Spielintelligenz zum Erfolg. von ROLF HEßBRÜGGE Arsène Wenger ist ein anerkannter Vordenker im Fußball. Als Trainer führte er den FC Arsenal in der Saison 2003/04 ungeschlagen zum Meistertitel in der englischen Premier League – ein historisch einmaliger...
Wissenschaft
Immer weniger wissenschaftlicher Fortschritt?
Es scheint, als wäre der wissenschaftliche Fortschritt allgegenwärtig und unaufhaltsam: immer intelligentere Künstliche Intelligenz, immer smartere Smartphones, immer realere virtuelle Realität. Erstaunlich! Doch, wie neu ist das alles wirklich? Ist ein faltbares Smartphone eine bahnbrechende Erfindung? Ist es ein Zeichen des...