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Bilirubin
gelbbrauner Gallenfarbstoff. Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Häm, eines Bestandteils des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Direktes, konjugiertes Bilirubin wird in der Leber aus dem indirekten Bilirubin gebildet. Das direkte Bilirubin ist wasserlöslich und wird mit der Gallenflüssigkeit ausgeschieden. Vor allem bei Lebererkrankungen, Virusinfekten (Virushepatitis, infektiöse Mononukleose) und Vergiftungen (Pilze, Medikamente) ist das direkte Bilirubin erhöht. Das indirekte, unkonjugierte Bilirubin ist wasserunlöslich. Es ist vor allem bei hämolytischer Anämie, Transfusionszwischenfällen und Verschlussikterus vermehrt im Blut nachweisbar. Auch Ikterus.
Wissenschaft
Ein neues Meer im Sonnensystem
Unter dem Eis des Saturntrabanten Mimas verbirgt sich ein bislang unbekanntes Gewässer. Der Ozean des Nachbarmonds Enceladus beherbergt sogar die chemischen Zutaten für Leben. von THORSTEN DAMBECK Acht Jahre nach seiner Entdeckung des Uranus wurde William Herschel 1789 wieder fündig, diesmal bei Saturn: „Wann immer es das Wetter...
Wissenschaft
Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt
Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...