Gesundheit A-Z
Blasenkarzinom
Blasenkrebsbösartiger Tumor der Harnblasenwand. Bei der Entstehung eines Blasenkarzinoms spielt die Einwirkung von giftigen Stoffen auf die Harnblasenwand eine große Rolle. Durch chronischen Phenacetingebrauch oder Rauchen reichern sich schädliche Substanzen im Urin an. Auch chronische Entzündungen, Steinleiden usw. schädigen die Harnblasenwand. Männer sind häufiger von einem Blasenkarzinom betroffen als Frauen. Zu den Warnsymptomen zählen blutiger Urin, Schmerzen beim Wasserlassen und Druckschmerz in der Lendengegend. Der Nachweis eines Blasenkarzinom erfolgt durch zytologische Urindiagnostik, Zystoskopie, Ultraschalluntersuchung u. a. Oberflächlich wachsende Blasenkarzinome werden meist im Rahmen einer Zystoskopie entfernt. Bei größeren Blasenkarzinomen oder Ausdehnung des Tumors in die Tiefe wird eine teilweise bzw. vollständige operative Entfernung der Blase notwendig. Eine Bestrahlung und eine Chemotherapie (lokal durch Einbringen in die Blase oder systemisch) sind in bestimmten Fällen erfolgreich. Die Prognose der Erkrankung unterscheidet sich nach Art des Tumors, der Eindringtiefe bzw. dem Grad der Metastasierung.
Wissenschaft
Neue KI verarbeitet Videos nach Vorbild des Gehirns
Künstliche Intelligenz hat unseren Alltag und viele Berufsfelder bereits auf verschiedenste Weise erleichtert. Oft werden KIs eingesetzt, um große Datenmengen oder Bilder auszuwerten. Nun haben Wissenschaftler ein neuartiges KI-Modell entwickelt, das auch bewegte Bilder zuverlässig erkennt. Die MovieNet genannte KI verarbeitet...
Wissenschaft
Gesund mit Licht
Es reguliert unzählige Vorgänge im menschlichen Körper und entscheidet damit letztlich sogar darüber, wie gut Medikamente wirken. von Jürgen Brater Der stetig wiederkehrende Wechsel von hell und dunkel ist für den Menschen seit jeher der regelmäßigste und universellste Umweltreiz. Kein Wunder also, dass Licht erhebliche...
