Gesundheit A-Z
Kernikterus
BilirubinenzephalopathieAblagerung des Gallenfarbstoffs Bilirubin in den Ganglienzellen des Hirnstamms beim Neugeborenen, vor allem als Folge vermehrten Hämoglobinabbaus beim Morbus hämolyticus neonatorum, bei Störungen des Bilirubinstoffwechsels sowie im Rahmen einer Sepsis oder bei Sauerstoffmangel. Das Neugeborene fällt durch Trinkschwäche, Muskelhypotonie und Schläfrigkeit auf, später kommen Krämpfe und Atemnot bis hin zum Atemstillstand hinzu. Je nach Schweregrad der Krankheit kommen eine Austauschtransfusion und eine Fototherapie in Betracht. Trotz Behandlung können sich schwere Spätschäden mit geistiger Retardierung und zerebral bedingten Bewegungsstörungen entwickeln.
Wissenschaft
Therapie nach Maß
Immer mehr Studien zeigen: Das Geschlecht beeinflusst den Krankheitsverlauf, die Diagnose und den Therapieerfolg bei Rheuma. Muss die Erkrankung bei Männern und Frauen unterschiedlich behandelt werden? von ALINA WOLF Chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Erschöpfung: Für die rund 17 Millionen Menschen mit Muskel-Skelett...
Wissenschaft
Wie unser Langzeitgedächtnis funktioniert
Bis ins hohe Alter können wir uns an Situationen aus unserer Kindheit erinnern. Doch wie funktioniert das auf molekularer Ebene? Schließlich werden die zuständigen Moleküle in unseren Synapsen, die die Basis unseres Gedächtnisses bilden, innerhalb von Stunden bis Tagen ersetzt. Eine Studie an Mäusen hat nun eine Lösung für dieses...