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GESUNDHEIT A-Z

Kernikterus

Bilirubinenzephalopathie
Ablagerung des Gallenfarbstoffs Bilirubin in den Ganglienzellen des Hirnstamms beim Neugeborenen, vor allem als Folge vermehrten Hämoglobinabbaus beim Morbus hämolyticus neonatorum, bei Störungen des Bilirubinstoffwechsels sowie im Rahmen einer Sepsis oder bei Sauerstoffmangel. Das Neugeborene fällt durch Trinkschwäche, Muskelhypotonie und Schläfrigkeit auf, später kommen Krämpfe und Atemnot bis hin zum Atemstillstand hinzu. Je nach Schweregrad der Krankheit kommen eine Austauschtransfusion und eine Fototherapie in Betracht. Trotz Behandlung können sich schwere Spätschäden mit geistiger Retardierung und zerebral bedingten Bewegungsstörungen entwickeln.
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