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WAHRIG HERKUNFTSWöRTERBUCH

Phlegma

Mangel an Erregbarkeit, Trägheit
aus
griech.
phlegma „Glut, Hitze“, auch „zäher Schleim“; urspr. wurde damit der Rückstand von verdampften alkoholischen Verbindungen bezeichnet, also eigentlich „das, was der Hitze standhält“, nämlich „unerschütterliche Ruhe, Trägheit“; in der antiken Medizin galt das phlegma, der Schleim, als einer der vier Körpersäfte, deren ausgewogenes Verhältnis zueinander die innere Ausgeglichenheit des Menschen bewirkt; überwiegt dagegen der Schleim, so ergibt sich als äußeres Erscheinungsbild der durch Schwerfälligkeit geprägte Phlegmatiker
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