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Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom; Hyperkinetisches Syndrom
Abkürzung ADHS, ADS, relativ häufig vorkommende Verhaltensauffälligkeit bei Kindern, aber auch Erwachsenen, die sich in Störungen der Konzentration, der Wahrnehmung und der Gedächtnisbildung äußert. Als weitere Symptome können motorische Hyperaktivität, leichte Erregbarkeit, Unberechenbarkeit des Verhaltens, starke Stimmungsschwankungen, Aggressivität sowie Kontaktschwierigkeiten hinzukommen. Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen, eineiige Zwillinge meist gemeinsam. Als Ursache vermutet man das Zusammenwirken mehrer Faktoren. Dazu gehören u. a. eine Störung der Signalübermittlung im Gehirn und eine genetische Veranlagung. Als Therapie kommt eine individuell eingestellte medikamentöse Behandlung mit sog. Stimulanzien in Frage, die die Funktion der körpereigenen Neurotransmitter weitgehend normalisieren. Daneben sind zusätzliche Maßnahmen wie Psycho- oder Verhaltenstherapie in Kombination mit einer Schulung der Eltern erforderlich.
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