Wissensbibliothek

Gab es Pinguine auf der Nordhalbkugel?

Zumindest dem Namen nach, denn der 1844 ausgerottete Riesenalk hieß wissenschaftlich Pinguinus impennis. Alke sind eine Unterordnung der Wat- und Möwenvögel. Der Riesenalk wurde bis zu 80 cm lang und bis zu 5 kg schwer. Seine Flugfähigkeit hatte er gänzlich verloren. Für die Herkunft des Wortes »Pinguin« gibt es u. a. die Erklärung, es stamme aus dem Walisischen und bedeute »Weißer Kopf«. Riesenalk und »echte« Pinguine haben zumindest weiße Flecken am Kopf.

Übrigens: In unseren Breiten gibt es zwar keine echten Pinguine aus der Familie Spheniscidae, doch das Verbreitungsgebiet dieser Tauchspezialisten ist keineswegs auf die südlichen Polargebiete beschränkt: Der Galapagos-Pinguin (Spheniscus mendiculus) lebt auf der gleichnamigen, zu Ecuador gehörenden Inselgruppe und damit direkt am Äquator.

Oktopus
Wissenschaft

Unterschätzte Intelligenz

Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...

Kartoffelfäule
Wissenschaft

Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden

Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon