Gesundheit A-Z
Zerebralparese, infantile
zerebrale KinderlähmungSammelbegriff für die Folgen eines frühkindlichen Hirnschadens. Schon während der Schwangerschaft können intrauterine Infektionen zu einer Schädigung des kindlichen Gehirns führen. Eine verminderte oder unterbrochene Sauerstoffzufuhr während des Geburtsvorgangs sowie ein nachgeburtlicher Hirnschaden infolge eines Kernikterus können ebenfalls für eine infantile Zerebralparese verantwortlich sein. In Abhängigkeit von Ort und Ausdehnung des Hirnschadens kommt es zu (spastischen) Halbseitenlähmungen, Überbewegungen, Störungen der Haltemuskulatur, manchmal auch zu Intelligenzminderung und Verzögerung der Sprachentwicklung sowie zu Seh- und Hörstörungen. Die Therapie besteht hauptsächlich in einer schon im frühen Kindesalter beginnenden speziellen Krankengymnastik (Bobath-Methode).
Wissenschaft
»Agentische KI entscheidet und handelt autonom«
Der 6. KI-Kongress der Konradin Mediengruppe und des Fraunhofer IPA steht unter dem Motto: „Agentische KI trifft Robotik – vom Denken zum Handeln“. Die IPA-Experten Marco Huber und Werner Kraus erläutern, was dahintersteckt. Das Gespräch führte Armin Barnitzke „Agentische KI“ ist gerade in aller Munde. Auch der KI-Kongress Anfang...
Wissenschaft
Unbekanntes Rendezvous
Die seltsamen Bahnen von Himmelskörpern im äußeren Sonnensystem sind ein ungelöstes Rätsel. Neuen Indizien zufolge könnten sie von einer engen Begegnung unserer Sonne mit einem Nachbarstern verursacht worden sein. von THORSTEN DAMBECK Es war ein seltsamer Mond, dessen Entdeckung William Pickering 1899 meldete. Bei der Auswertung...