Wissensbibliothek
Wie könnten künftige Konflikte aussehen?
Nach Huntington wird die Weltpolitik der Zukunft nicht mehr von konkurrierenden Ideologien oder von Nationalstaaten oder Wirtschaftsblöcken bestimmt. Die entscheidende Quelle von künftigen Konflikten sei vielmehr das Zusammenprallen der von »Kernstaaten« wie den USA, China und Russland angeführten, unterschiedlichen und teils verfeindeten Kulturen. Kulturelle Konflikte seien aber nicht nur an den »Fronten« zwischen den Zivilisationen zu beobachten, sondern auch in multikulturellen Staaten wie dem ehemaligen Jugoslawien, Indonesien und dem Sudan.
Taktgeber Mond
Der Mond bewegt nicht nur die Wassermassen der Meere. Auch viele Meeresbewohner richten sich nach ihm aus. Von Wiebke Pfohl Es ist der 11. Oktober 1492, Christoph Kolumbus und seine Mannschaft von der Santa Maria beobachten ein Phänomen, das Forschende erst Jahrhunderte später aufklären werden. Gegen 10 Uhr abends, vier Stunden...
Schleim-Fallschirme behindern Kohlenstoffablagerung
Ein bisher unbekanntes Phänomen könnte die Ablagerung von Kohlenstoff im Meer erheblich beeinflussen, berichten Forschende: Die Partikel des marinen Schnees aus organischen Partikeln sind in unsichtbaren Schleim gehüllt, der ihr Absinken auf den Meeresgrund deutlich ausbremst. Dies hat eine spezielle Tracking-Mikroskopier-Technik...