Wissensbibliothek

Wer war Platons Lehrer?

Im Jahr 427 v.Chr. in Athen geboren, war Platon acht Jahre lang Schüler des Philosophen Sokrates gewesen, den er später in einem Brief als »den rechtschaffensten Menschen jener Zeit« bezeichnete. Dass Platon miterleben musste, wie Sokrates von der Athener Elite in einem Schauprozess zum Tod verurteilt wurde, prägte sein eigenes Philosophieren in zweifacher Weise. Zum einen schuf Platon seinem Lehrer, der selbst nichts Schriftliches hinterlassen hatte, ein bleibendes Gedenken, indem er in fast allen seinen eigenen Werken, die in Form von Dialogen abgefasst sind, Sokrates als den wichtigsten Gesprächspartner auftreten ließ. Zum anderen war das Schicksal des Sokrates für Platon der Beweis dafür, dass die Regierenden erst bei den Philosophen zu lernen hätten, worin die wahre Gerechtigkeit besteht.

forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Hat Altern einen Sinn?

Es gibt Sätze, die werden so oft benutzt, dass ihre Wirkung sich inzwischen abgenutzt hat. In der Bioforschung besteht diese Gefahr für den berühmten Satz „Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution“. Im Jahr 1974 wählte der in der heutigen Ukraine geborene US-Genetiker Theodosius Dobzhansky ihn als Titel...

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Eine einzige Zigarette …

Welche Schäden selbst gelegentliches Rauchen an der DNA hinterlässt, und warum wir trotzdem nicht sofort tot umfallen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Dass Rauchen der Gesundheit alles andere als guttut, ist allgemein bekannt. Dabei ist es entgegen einer weitverbreiteten Ansicht gar nicht das Nikotin, das den Tabakrauch so...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon