Daten der Weltgeschichte
15–17
Germanien
Feldzüge des Germanicus: Der römische Feldherr Germanicus (Neffe und Adoptivsohn des Kaisers Tiberius) zieht von Mainz aus in das Gebiet der Germanen und verwüstet das Land der Chatten und ihren Hauptort Mattium. Im selben Jahr befreit er den romfreundlichen Cherusker Segestes, der von dem Cheruskerfürsten Arminius belagert wird. Segestes liefert seine Tochter Thusnelda, die Frau des Arminius, an Rom aus. In einer kombinierten Land- und Seeaktion stößt Germanicus schließlich bis zur Emsmündung vor und marschiert in den Teutoburger Wald, um die Gebeine der dort im Jahr 9 gefallenen Römer zu bestatten. Im Jahr 16 erneutes Vordringen in den Teutoburger Wald, wo Germanicus Arminius eine Niederlage beibringt, bevor er nach Rom zurückgerufen wird. Sein Posten als Oberkommandierender der Rheinarmeen wird nicht neu besetzt. Kaiser Tiberius erscheinen weitere militärische Auseinander setzungen angesichts der hohen Verluste als wenig sinnvoll.
Die Spuren der ersten modernen Menschen
Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...
Spracherwerb: Schon Kleinkinder nutzen Kontextinformationen
Ein Apfel, eine Banane, eine Orange und … eine Modi. Ohne das Wort „Modi“ zu kennen, können wir in diesem Zusammenhang vermuten, dass es sich ebenfalls um eine Frucht handelt. Doch wann entwickelt sich diese Fähigkeit bei Kindern? Eine Studie zeigt nun, dass Kleinkinder bereits mit 15 Monaten in der Lage sind, aus dem Kontext...