Lexikon

 

Germạnen

Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Stämmen, die seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. unter dieser Benennung in Europa in Erscheinung traten. Herkunft und Bedeutung des Namens Germanen sind ungeklärt. Wahrscheinlich diente er ursprünglich als Bezeichnung eines kleinen Stammes am Niederrhein und wurde von Kelten und Römern auf andere Stämme übertragen. Zum ersten Mal hat ihn vermutlich der griech. Historiker Poseidonios um 80 v. Chr. verwendet; in den folgenden Jahrzehnten kam er dann bei den Römern in Gebrauch (Germani), insbesondere durch Cäsars „De bello Gallico“ („Über den Gallischen Krieg“, 58–51 v. Chr.). Die betreffenden Stämme selbst nannten sich nicht Germanen; sie kannten keine einheitliche Selbstbezeichnung und hatten kein Bewusstsein einer ethnisch bestimmten politischen Zusammengehörigkeit. In sprachlicher und kultureller Hinsicht bildeten sich gleichwohl trotz zahlreicher Stammesunterschiede Gemeinsamkeiten heraus (verwandte Sprachen, Runenschrift, Heldensage, Religion, Kunst, Fehlen einer urbanen Kultur u. a.).
 
Dunkelflaute, Netz, Strom
Wissenschaft

Die Furcht vor der Dunkelflaute

Kein Wind, kaum Sonnenlicht – das Schreckgespenst der erneuerbaren Energiequellen. Wie stark ist die Sicherheit der Stromversorgung tatsächlich gefährdet?

Der Beitrag Die Furcht vor der Dunkelflaute erschien zuerst auf...

Laserstrahl
Wissenschaft

Quanten-Diamanten

Sogenannte Fehlstellenzentren in Diamanten brillieren mit vielen vorteilhaften Eigenschaften. Das macht sie begehrt für den Einsatz in Quantencomputern, Quantennetzwerken und Quantensensorik. von DIRK EIDEMÜLLER Diamanten glänzen nicht nur in der Auslage beim Juwelier, auch in der Forschung machen sie eine gute Figur. Ihre...

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon