Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Jiddisch:
ist eine wichtige deutsche Nebensprache, die aus der Verkehrssprache der osteuropäischen Juden hervorgegangen ist. Sie ist im 12. und 13. Jahrhundert entstanden und enthält germanische Elemente, vor allem Mitteldeutsch und Bairisch, daneben aber auch Hebräisch und Aramäisch. Durch gemeinsame Schicksale und gegenseitige Beziehungen der jüdischen Gemeinden ist sie weitgehend einheitlich gestaltet und durch die Auswanderungsbewegungen – besonders nach Amerika – auch weit verbreitet. Jiddisch wird heute noch von etwa sechs Millionen Menschen verstanden und von rund 700 000 gesprochen. Zahlreiche Wörter und Redewendungen sind teils in abgewandelter Form in den deutschen Sprachschatz übergegangen.
– Angst, Furcht, Lampenfieber ( aus„Furchtsamer“);
– zahlen;
– Dieb, Gauner, Spitzbube (aus„Dieb“, Plural:);
– Wunsch für gutes Gelingen (wahrscheinlich aus„Erfolg und Segen“);
– verhüllendes Kurzwort für„Kluger“, „Weiser“;
– Gefängnis, Freiheitsstrafe (aus„Geldstrafe“);
– umgangssprachlich für (harte) Arbeit (aus„Arbeit“);
– schlecht, hässlich, übel, wertlos, minderwertig (aus„schlecht“, „miserabel, widerlich“;„hässlicher Mensch“);
– peinigen, quälen (aus„lahm“, „krumm“; eigtl.: „jemanden so zurichten, dass er krumm und lahm daliegt“).
– Angst, Furcht, Lampenfieber ( aus„Furchtsamer“);
– zahlen;
– Dieb, Gauner, Spitzbube (aus„Dieb“, Plural:);
– Wunsch für gutes Gelingen (wahrscheinlich aus„Erfolg und Segen“);
– verhüllendes Kurzwort für„Kluger“, „Weiser“;
– Gefängnis, Freiheitsstrafe (aus„Geldstrafe“);
– umgangssprachlich für (harte) Arbeit (aus„Arbeit“);
– schlecht, hässlich, übel, wertlos, minderwertig (aus„schlecht“, „miserabel, widerlich“;„hässlicher Mensch“);
– peinigen, quälen (aus„lahm“, „krumm“; eigtl.: „jemanden so zurichten, dass er krumm und lahm daliegt“).
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(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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