Daten der Weltgeschichte
15. 2. 1997
China
Im nordwestchinesischen autonomen Gebiet Xinjiang kommt es Anfang Februar zu schweren Unruhen, die von Militäreinheiten niedergeschlagen werden und nach offiziellen Angaben zehn, nach inoffiziellen bis zu 300 Menschenleben fordern. Die Ausschreitungen sollen von muslimischen Uiguren verursacht worden sein, die separatistische Bestrebungen verfolgen und sich gegen die Dominanz der Han-Chinesen wenden; diese stellen in China das Mehrheitsvolk dar, verfügen in Xinjiang jedoch als Minderheit über die wirtschaftlichen und politischen Schlüsselstellungen. Zahlreiche Muslime sollen hingerichtet worden sein.
Kindern das Leben retten
Durch Möglichkeiten der modernen Medizin überleben inzwischen viele Kinder mit angeborenem Herzfehler. von SUSANNE DONNER Die ersten zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes würden schwer werden, sagten die Ärzte Beate Lehmann (Name geändert) während ihrer Schwangerschaft. Sie hatten zwischen der 19. und 21. Schwangerschaftswoche...
Genetische Geschichte der Auerochsen entschlüsselt
Die heute ausgestorben Auerochsen gelten als Schlüsselart der Ökosysteme im prähistorischen Eurasien und Nordafrika – und als Vorfahren heutiger Rinder. Nun haben Forschende die DNA von 38 dieser Tiere aus fast 50.000 Jahren analysiert. Demnach gab es vier verschiedene Abstammungslinien von Auerochsen, die sich in Abhängigkeit...