Wissensbibliothek
Woher stammt der Opernstoff?
Die Handlung des »Barbiere di Siviglia« von Gioachino Rossini (1792–1868) ist so alt wie die »Commedia dell'Arte«, die italienische Stegreifkomödie: Der Figaro, der Barbier und Tausendsassa, lenkt das listenreiche Spiel, um Rosina von dem Lustgreis Bartolo (ihrem Vormund) zu befreien und sie mit ihrem Geliebten, dem Grafen Almaviva, zusammenzuführen. Zeitdruck des Komponisten und nicht das Feuer der Begeisterung erzwang den Rückgriff auf diesen altbewährten Komödienstoff, der vor allem in der Bühnenfassung von Pierre de Beaumarchais sehr populär war. (Wolfgang Amadeus Mozarts Oper »Le nozze di figaro«, »Die Hochzeit des Figaro«, greift auf das zweite große Lustspiel aus der Hand des Franzosen zurück.)
Mehr Klarheit beim Klima
Computersimulationen gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der Klimaforschung. Sie werden ständig weiter entwickelt – auch mit Künstlicher Intelligenz. von THOMAS BRANDSTETTER Die Computersimulationen der Klimaforscher haben gigantische Ausmaße angenommen. Auf Supercomputern mit einer Unmenge an Daten versuchen die...
Neue Technik liefert außergewöhnliche Einblicke in unser Gehirn
Unser Gehirn ist hochkomplex und lässt sich bisher nur mit großem Aufwand bis ins kleinste Detail abbilden. Jetzt haben Wissenschaftler ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das menschliche Gehirn mit bislang beispielloser Auflösung und Geschwindigkeit untersucht werden kann. Die Gewebeproben werden dabei nicht beschädigt und...