Wahrig Herkunftswörterbuch
hauen
das Wort geht zurück auf
germanisch
*haww–a– „hauen“, das sich auch in altengl.
heawan und altfrz.
hawa bezeugen lässt; zugrunde liegt die idg.
Wurzel *kowə– „schlagen, hauen“, auch in lat.
cudere „schlagen, schmieden“ und litau.
káuti „schlagen; töten“; die Zusammensetzung Haudegen
bezeichnete im 17. Jh. noch eine „Hiebwaffe“, seit dem 18. Jh. steht es für eine draufgängerische Person, in Anlehnung an → Degen in dessen Bedeutung „Kämpfer“; die Präfigierung abhauen
bedeutet seit dem 20. Jh. „verschwinden“ und bezieht sich wahrscheinlich auf das Einhauen der Sporen zur Beschleunigung des Pferdes; ebenfalls aus dem 20. Jh. stammt anhauen
, das „jemanden um etwas bitten, angehen“ bedeutet und eher umgangssprachlich ist; dies ist übertragen im Sinne von „jemanden einen Stoß geben, wenn man ihn um etwas bittet“ gemeint
Wissenschaft
Scharf sehen
Wie sich Kurzsichtigkeit vorbeugen lässt – und was gegen den fortschreitenden Verlust des Augenlichts hilft. von SUSANNE DONNER Es waren kleine Hähne, die Frank Schaeffel Entscheidendes über das Sehen lehrten. Er setzte ihnen noch als Küken eine Brille auf, die er in mühsamer Handarbeit in eine Lederhaube einnähte. Im Zeitraffer...
Wissenschaft
Vertikale Rotoren im Aufwind
Windkraftanlagen, deren Rotoren sich um eine senkrechte Achse drehen, bieten etliche Vorteile. Doch tückische Strömungen haben ihren Erfolg bisher vereitelt. Eine neue Technik soll das nun ändern. von CHRISTIAN BERNHART Patrick Richter hatte viele Argumente auf seiner Seite, als ein Fernsehteam des Magazins Spiegel TV im August...