Wahrig Herkunftswörterbuch
hauen
das Wort geht zurück auf
germanisch
*haww–a– „hauen“, das sich auch in altengl.
heawan und altfrz.
hawa bezeugen lässt; zugrunde liegt die idg.
Wurzel *kowə– „schlagen, hauen“, auch in lat.
cudere „schlagen, schmieden“ und litau.
káuti „schlagen; töten“; die Zusammensetzung Haudegen
bezeichnete im 17. Jh. noch eine „Hiebwaffe“, seit dem 18. Jh. steht es für eine draufgängerische Person, in Anlehnung an → Degen in dessen Bedeutung „Kämpfer“; die Präfigierung abhauen
bedeutet seit dem 20. Jh. „verschwinden“ und bezieht sich wahrscheinlich auf das Einhauen der Sporen zur Beschleunigung des Pferdes; ebenfalls aus dem 20. Jh. stammt anhauen
, das „jemanden um etwas bitten, angehen“ bedeutet und eher umgangssprachlich ist; dies ist übertragen im Sinne von „jemanden einen Stoß geben, wenn man ihn um etwas bittet“ gemeint
Wissenschaft
Von Rohdaten zu Bildern: ein Labyrinth
Astronomische Fotos sind nur selten direkte Abbilder, sondern meistens das Produkt aus einem hochkomplexen Prozess der Datenverarbeitung. von MARLENA WEGNER Ein Bild kann vieles sein: ein Gemälde, eine Fotografie, eine Zeichnung, ein Spiegelbild oder die Darstellung auf einem Bildschirm. In der Wissenschaft spielen Bilder eine...
Wissenschaft
Elefant nutzt Wasserschlauch als raffinierten Duschkopf
Der Mensch ist nicht das einzige Wesen im Tierreich, das Werkzeuge verwendet. Auch Schimpansen, Delfine, Krähen und Elefanten sind beispielsweise für ihre Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen wie Stöcken bekannt. Jetzt haben Biologen überraschend entdeckt, dass Elefanten im Berliner Zoo auch bemerkenswert gut mit Wasserschläuchen...