Lexikon

Bobath-Konzept

[nach der englischen Physiotherapeutin B. Bobath, * 1907,  1991, und ihrem Ehemann, dem Neurologen K. Bobath, * 1905,  1991]
ein ursprünglich an Kindern mit Zerebralparese (frühkindliche Hirnstörung) entwickeltes therapeutisches und pflegerisches Konzept, das mittlerweile erfolgreich zur Rehabilitation von Menschen jeden Alters mit Erkrankungen des Zentralnervensystems, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen (z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, apallisches Syndrom), angewandt wird. Grundlage ist die Plastizität des Gehirns, die in gewissem Maße eine Umorganisation durch gezielte Stimulation ermöglicht. Ziel ist es, durch bestimmte Lagerungen, Stellungen und Bewegungen, die durch stete Wiederholung eingeübt werden, Spastik zu hemmen und normale Bewegungen wieder anzubahnen. Vojta-Methode.
Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

Hirsch, Geweih
Wissenschaft

Bewaffnet die Stirn bieten

Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...

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