Lexikon
Vojta-Methode
[nach dem tschechischen Arzt V. Vojta, * 1917, † 2000]
vor allem bei hirngeschädigten Säuglingen eingesetzte neurophysiologische Form der Krankengymnastik, bei der durch Herbeiführen spezieller Körperpositionen, verstärkt durch den meist gleichzeitig ausgeübten Druck auf bestimmte Reflexzonen, versucht wird, fehlende Reflexe auszulösen und als Bewegungsmuster zu integrieren (vor allem Reflexkriechen und Reflexdrehen). Die Methode kann von den behandelten Kindern als sehr unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden. Trotz guter Erfolge ist die Vojta-Methode deshalb nicht unumstritten. Bobath-Methode.
Wissenschaft
Die Gollums der Wissenschaft
Wer J.R.R. Tolkiens Jahrhundert-Trilogie „Herr der Ringe“ gelesen hat, der weiß: Die Figur Gollum ist ekelerregend hässlich. Wer Gollum zudem in der Verfilmung des Werkes gesehen hat, wird diesem Urteil umso mehr zustimmen. Doch Hässlichkeit ist vielleicht nicht einmal sein größtes Defizit, denn obendrauf kommt noch sein...
Wissenschaft
Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn
Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...