Wissensbibliothek
Stimmt es, dass Wein gesund ist?
Ja, das ist er und das ist auch seit langem bekannt: Bereits der griechische Arzt Hippokrates (um 460 bis um 377 v. Chr.) führte den Wein in die Heilkunde ein und verordnete ihn als Kräftigungsmittel für Genesende, außerdem als Beruhigungsmittel und bei Herz-Kreislauf-Störungen. Heute belegen umfangreiche wissenschaftliche Studien, dass Wein, regelmäßig und in Maßen genossen, der Gesundheit förderlich ist. Die Betonung liegt dabei natürlich auf »in Maßen«. So kann Wein Herzinfarkt und Osteoporose vorbeugen, den Cholesterinspiegel im Blut senken, die Verdauung anregen, die Immunkräfte stärken und zur Entspannung beitragen. Abhängig von der Traubensorte und dem Reifegrad finden sich eine ganze Reihe wirksamer Substanzen im roten Rebensaft. Besonders bemerkenswert sind die Polyphenole aus dem Fruchtfleisch und der Beerenhaut. Sie gelten als Antioxidantien und sollen sogar gegen Krebs wirken. Der Gehalt an Polyphenolen ist in Rotwein übrigens sechs- bis siebenmal höher als in Weißwein.
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...
Google Maps fürs Gehirn
Der digitale dreidimensionale „Julich Brain Atlas“ ermöglicht eine virtuelle Reise durch das menschliche Gehirn. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn ist das mit Abstand komplizierteste Organ des Menschen, vielleicht sogar das komplexeste biologische System, das die Evolution je hervorgebracht hat. Etwa 86 Milliarden Nervenzellen...