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Morbus haemolyticus neonatorum

Neugeborenenerythroblastose
hämolytische Anämie des Neugeborenen durch mütterliche Antikörper gegen die kindlichen Erythrozyten, z. B. wenn die Mutter Rhesus-negativ und das Kind Rhesus-positiv ist. In leichten Fällen kommt es durch den Erythrozytenabbau nur zu einer Anämie mit Bilirubinerhöhung im Blut des Kindes. In schweren Fällen erschöpfen sich die Blut bildenden Organe, so dass sich eine schwere Anämie entwickelt, die zu Sauerstoffunterversorgung und Schäden des ganzen Organismus führt. Bei hohen Bilirubinwerten besteht darüber hinaus die Gefahr eines Hirnschadens (Kernikterus). Die Erkrankung beginnt bereits während der Schwangerschaft durch Plazentapassage der vom mütterlichen Immunsystem gebildeten Antikörper. Bei leichten Fällen reicht eine Fototherapie aus, in schwereren Fällen ist eine Austauschtransfusion erforderlich. Auch Rhesus-Inkompatibilität.
Wasseroberfläche
Wissenschaft

»Wind, Wellen und Wasser«

Seit einem halben Jahrhundert werden die Austauschprozesse zwischen Atmosphäre und Ozean erforscht. Seniorprofessor Bernd Jähne nutzt dazu ein einzigartiges Forschungsgerät. Das Gespräch führte AURELIA EBERHARD Herr Prof. Jähne, welche physikalischen Vorgänge finden an der Grenze zwischen Luft und Meerwasser statt? Ein wichtiger...

Mondfinsternis
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Die Babylonier und der Mond

Im alten Babylon oblag es den Hofastrologen, die Vorgänge am Himmel zu beobachten, zu deuten und Vorhersagen zu treffen. Insbesondere Mondfinsternisse galten als Vorboten kommenden Unheils, wie auf vier Omen-Tafeln zu lesen ist, deren Übersetzung vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde. Die mit Keilschrift versehenen...

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