Lexikon
Spondylarthropathien
[die; griechisch]
entzündlich rheumatische Erkrankungen mit Beteiligung der Wirbelsäule und manchmal weniger, großer peripherer Gelenke (im Gegensatz zur chronischen Polyarthritis, die viele, kleine Gelenke betrifft). Hauptsymptom sind charakteristische Rückenbeschwerden, die sich von denen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen (Spondylarthrose) meist deutlich unterscheiden. Schwerste Form der Spondylarthropathien ist der Morbus Bechterew (Bechterew’sche Krankheit). Typisch sind charakteristische Begleitsymptome mit Augenentzündungen (Iritis, Iridocyclitis), Entzündungen der Sehnenansätze, insbesondere der Achillessehne, sowie Begleiterkrankungen wie die Schuppenflechte, Colitis ulcerosa oder Crohn-Krankheit. Eine familiäre Häufung der Spondylarthropathien ist zu beobachten.
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