Wahrig Herkunftswörterbuch

Schneid

dieses Substantiv entstand im 18. Jh. als Ableitung zu dem Verb schneiden
[Info]
Schneid: jemandem den Schneid abkaufen
Schneid ist ein Synonym für „Mut, Courage“ wer Schneid hat, der traut sich etwas zu, was andere nicht tun würden. Hinter dem heute männlichen Substantiv steckt das Femininum Schneide, mit dem auch die Schwertklinge bezeichnet wird. In früheren Zeiten trugen die jungen Männer meist beim Brauch des nächtlichen Gasslgehens bzw. Fensterlns, des Werbens um Jungfrauen sogar stets Federn am Hut, die auch Schneidfedern genannt wurden: Derjenige, der beim Kräftemessen mit dem Rivalen die Oberhand behielt, durfte dem anderen die Federn abnehmen und zum Zeichen des Sieges tragen. Trug nun jemand mehrere Federn am Hut (die beispielsweise in Österreich vom als kampflustig geltenden Hahn stammten), galt er als besonders mutig oder schneidig. Mancher ließ sich von diesen äußeren Zeichen des Muts eines anderen abschrecken, weshalb ihm der Gegner leicht die Federn abnehmen bzw. den Schneid abkaufen konnte.
Als das ferne Kuipergürtel-Objekt Quaoar einen Hintergrundstern passierte, wurde dessen Licht von Ringmaterie absorbiert, die den Zwergplaneten in einer Distanz von 6,4 Quaoar-Radien umkreist. Doppelt so weit entfernt ist der 80 Kilometer große Mond Weywot (links unten). Der helle Stern oben ist unsere Sonne. ©Illustration: ESA/ATG
Wissenschaft

Der seltsame Ring eines Zwergs

Ein Außenseiter im Sonnensystem lässt rätseln: Wieso ist aus dem Ring um Quaoar kein Mond entstanden?

Der Beitrag Der seltsame Ring eines Zwergs erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Wissenschaft

KI wandelt Gedanken in Sprache um

Neue Gehirn-Computer-Schnittstellen sollen es Menschen mit Sprachlähmung ermöglichen, nahezu in Echtzeit zu kommunizieren. Bisher haben Menschen, die durch einen Schlaganfall oder durch Krankheiten wie Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) nicht mehr sprechen können, nur sehr begrenzte Möglichkeiten, mit ihrer Außenwelt zu...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch