Wahrig Herkunftswörterbuch
schneiden
das Verb lässt sich über
mhd.
sniden, ahd.
snidan auf germ.
*sneiþa– „schneiden“ zurückführen, das auch altengl.
snidan und altfrz.
snitha zugrunde liegt; die weitere Herkunft ist unsicher, außergermanische Verwandtschaften lassen sich nicht nachweisen; jemanden schneiden im Sinne von „jemanden ignorieren“ ist eine Lehnübersetzung von engl.
to cut someone dead und stammt aus dem 19. Jh.; über „Stärke, Schärfe“ entwickelte sich die Bedeutung von „Messerschneide“ zu „Mut, Tapferkeit“; aus dem Nomen agentis Schneider
, aus mhd.
snidære, entwickelte sich im 17. Jh. wiederum das Verb schneidern
„Kleidung herstellen, nähen“; außerdem die Zusammensetzung Schneidersitz
nach der Sitzposition, die die Schneider üblicherweise beim Nähen einnahmen
Wissenschaft
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...
Wissenschaft
Eine einzige Zigarette …
Welche Schäden selbst gelegentliches Rauchen an der DNA hinterlässt, und warum wir trotzdem nicht sofort tot umfallen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Dass Rauchen der Gesundheit alles andere als guttut, ist allgemein bekannt. Dabei ist es entgegen einer weitverbreiteten Ansicht gar nicht das Nikotin, das den Tabakrauch so...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Trickreiche Tropfen
Schutz vor kleinen Aliens
Das finstere Mittelalter
Atomstrom aus der Batterie
Natur ohne Vorbild
Auch die Gegenseite profitiert