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Hyperbilirubinämie
vermehrte Gallenfarbstoffkonzentration (Bilirubin) im Serum. Eine Hyperbilirubinämie kann durch Erkrankungen mit vermehrtem Untergang von roten Blutkörperchen (Hämolyse), durch gestörten Bilirubintransport, durch die gestörte Verstoffwechselung des Bilirubins in der Leber (z. B. Hepatitis, Neugeborenengelbsucht) oder durch verminderte Bilirubinausscheidung über die Galle (Cholestase) entstehen. Klinisch zeigt sich eine Hyperbilirubinämie durch Gelbsucht (Ikterus). Bei Neugeborenen ist eine leichte Gelbsucht für einige Tage normal, eine schwere Gelbsucht kommt im Rahmen eines Morbus hämolyticus neonatorum vor mit der Gefahr eines Kernikterus.
Wissenschaft
KI hilft beim Problem der Phasentrennung
Unter bestimmten Bedingungen kann eine Substanz gleichzeitig flüssig und gasförmig sein, doch unter welchen Bedingungen dies der Fall ist und wie hoch der Anteil der verschiedenen Zustände ist, ist schwer präzise vorherzusagen. Jetzt haben Physiker die gängige, aber aufwendige Methode der klassischen Dichtefunktionaltheorie durch...
Wissenschaft
Neuer Wirkstoff gegen multiresistente Pilze
Infektionen mit multiresistenten Pilzen sind eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Nun haben Forschende einen bakteriellen Wirkstoff entdeckt, der womöglich Abhilfe schaffen könnte: Die Substanz namens Mandimycin greift die Membran der Pilzzellen mit einem zuvor unbekannten Mechanismus an und umgeht dadurch...