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Hämolyse
die Auflösung von Erythrozyten innerhalb oder außerhalb des Körpers, z. B. in einem Reagenzglas zur Hämglobinbestimmung. Die Lebensdauer eines Erythrozyten im Blut beträgt ca. 120 Tage. Ein gewisses Maß an Hämolyse ist daher physiologisch. Eine vermehrte Hämolyse bedeutet eine verkürzte Lebensdauer der Erythrozyten. Das Knochenmark kann eine leicht gesteigerte Hämolyse durch vermehrte Bildung von Erythrozyten ausgleichen. Reicht dies nicht aus, kommt es zu einer hämolytischen Anämie. Als Ursache für eine gesteigerte Hämolyse kommen Erythrozytendefekte, Einwirkungen giftiger Substanzen, vermehrter Abbau von Erythrozyten in Leber oder Milz oder Autoantikörper gegen Erythrozyten in Betracht.
Wissenschaft
Entgiftung fürs Feuerwerk
An Silvester sind Raketen und Böller für viele Menschen ein Muss. Doch sie verunreinigen die Umwelt mit teils gesundheitsgefährdenden Stoffen. Forscher zeigen, wie sich das Risiko verringern lässt. von RALF BUTSCHER Alljährlich in der Silvesternacht nimmt die Chemie auf imposante Weise Gestalt an. Bunte Leuchtraketen, krachende...
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...