Wissensbibliothek
Welcher Vogel steckt hinter der »Moorkuh«?
Die Rohrdommel, deren dumpfe, laute Rufe ihr im Volksmund den Namen »Moorkuh« oder auch »Wasserochse« eingebracht haben.
In unseren Breiten heimisch sind die Rohrdommel (Botaurus stellaris) und die Zwergrohrdommel (Ixobrychus minutus). Letztere ist nicht nur die kleinste Reiherart, sondern weist noch eine Besonderheit auf: Als einzige in der Reiherfamilie tragen Männchen und Weibchen ein unterschiedlich gefärbtes Federkleid.
Dommeln führen ein heimliches Leben an schilfbestandenen Ufern langsam fließender oder stehender Gewässer. Bei Gefahr nehmen sie, wie übrigens viele andere Reiherarten auch, die typische sog. Pfahlstellung ein: Sie recken Hals und Schnabel senkrecht nach oben, so dass sie zwischen den schlanken Schilfstängeln so gut wie unsichtbar sind. Übrigens: Rohrdommeln waren einst ein beliebtes Federwild, stehen heute aber unter Naturschutz. Größere Rohrdommelbestände sind noch am Neusiedler See in Österreich zu finden.
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....
Raubvögel der Dino-Ära
Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...