Wissensbibliothek

Wer hat den Völkerbund erfunden?

In seinem sog. 14-Punkte-Plan regte der US-amerikanische Präsident Thomas Woodrow Wilson 1918 u. a. an, einen Völkerbund zu gründen, der internationale Interessenkonflikte mit politischen Mitteln lösen sollte. Die Satzung des Völkerbunds floss 1919 in den Versailler Vertrag ein und trat mit seiner Annahme in Kraft.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten 32 Siegermächte des Ersten Weltkrieges und 13 neutrale Staaten. Zwar wurden einige der als Aggressoren verurteilten Staaten wie Österreich schon nach kurzer Zeit aufgenommen, das Deutsche Reich erhielt wegen des Einspruchs Frankreichs jedoch erst 1926 die Möglichkeit, Teil des Völkerbunds zu werden.

Übrigens: Ausgerechnet die USA traten dem von ihrem Präsidenten initiierten Gremium nicht bei; man fürchtete einen Souveränitätsverlust. Da auch die UdSSR dem als »kapitalistisch« angesehenen Bündnis zunächst fernblieb, wurde die drohende Machtlosigkeit des Völkerbunds schon früh deutlich.

Wissenschaft

»Wir werden an Grenzen stoßen«

Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...

Pferde
Wissenschaft

Uralte Genmutation macht Pferde so ausdauernd

Schon lange bevor Pferde domestiziert wurden, zeichneten sie sich durch eine außergewöhnliche Kraft und Ausdauer aus. Nun sind Forschende ihrem Geheimnis auf die Spur gekommen: Verantwortlich ist demnach eine Punktmutation in einem Gen, das an der Energieversorgung der Muskeln beteiligt ist. Dadurch können Pferde sowie verwandte...

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