Lexikon

Nịtroglycerin

[
das
]
Glycerintrinitrat; Nobels Sprengöl
Trisalpetersäureester des Glycerins, C3H5(ONO2)3; eine gelbliche, ölige, stark giftige Flüssigkeit, die durch Nitrieren von Glycerin mit Nitriersäure gewonnen wird. Nitroglycerin wurde erstmals 1847 von Ascanio Sobrero (1812–1888) hergestellt; es wird heute im kontinuierlichen Prozess gewonnen. Es ist hochempfindlich gegen Schlag, Stoß oder plötzliche Erhitzung und darf nur in gebundener Form gehandelt werden. Verwendung zur Herstellung von Dynamit (Nitroglycerin in Kieselgur aufgesaugt, Gurdynamit), Sprenggelatine (mittels Cellulosedinitrat gelatiniert [A. Nobel 1862]), Gelatinedynamit (Sprenggelatine, Salpeter und Holzmehl) und Munition. In kleinen Mengen wirkt Nitroglycerin gefäßerweiternd und wird bei Angina pectoris und Arteriosklerose verordnet.
forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Die Gollums der Wissenschaft

Wer J.R.R. Tolkiens Jahrhundert-Trilogie „Herr der Ringe“ gelesen hat, der weiß: Die Figur Gollum ist ekelerregend hässlich. Wer Gollum zudem in der Verfilmung des Werkes gesehen hat, wird diesem Urteil umso mehr zustimmen. Doch Hässlichkeit ist vielleicht nicht einmal sein größtes Defizit, denn obendrauf kommt noch sein...

meningiale Lymphgefäße
Wissenschaft

Abfallbeseitigung im Gehirn könnte Gedächtnis verbessern

Je älter wir werden, desto schlechter kann unser Gehirn Abfallstoffe entsorgen. Das kann mit einer verringerten Gedächtnisfunktion bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten einhergehen. An Mäusen haben Forschende nun nachgewiesen, dass die Lymphgefäße rings ums Gehirn eine wichtige Rolle für die Abfallentsorgung und für das...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon