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Bezog das Physikgenie politisch Stellung?

Ja, das tat Einstein. So engagierte er sich für Deutschland als Vertreter im Völkerbund und propagierte die Idee der »Vereinigten Staaten von Europa«. Er setzte sich aber auch für die Gründung eines jüdischen Staats ein. Doch spätestens nach der Ermordung seines Freundes Walther Rathenau und mit dem Aufkommen des offenen Antisemitismus wurde nicht nur er als Jude, sondern auch seine Physik als »jüdische Physik« denunziert. Der Nobelpreis für das Jahr 1921 (für die Lichtquantenhypothese) verstärkte das Interesse an, aber auch den Widerstand gegen seine Theorie und Person in Deutschland weiter. Von einer 1932 begonnenen Auslandsreise kehrte Einstein schließlich nicht mehr nach Deutschland zurück, sondern bezog nach Hitlers Machtergreifung sogleich öffentlichkeitswirksam Opposition zum nationalsozialistischen Deutschland und reiste in die USA.

Wissenschaft

Spurensuche im Mondgestein

Nach jahrzehntelanger Pause untersuchen Kosmochemiker wieder frisches Gestein von der Mondoberfläche. Erstmals inspizieren sie auch Proben von der rätselhaften Rückseite des Erdtrabanten. von THORSTEN DAMBECK Wer ein Stück vom Mond haben will, muss es persönlich beim Eigentümer abholen. So im September 1969, als Hans Voshage, ein...

Audioforensik
Wissenschaft

Falschen Tönen auf der Spur

Manipulierte Videos, imitierte Laute und synthetische Stimmen sorgen häufig für Verwirrung. Fraunhofer-Forscher entwickeln Werkzeuge, um solche Fälschungen treffsicher erkennen zu können. von NIKOLAUS FECHT Solche Bilder sind inzwischen so gut, dass sie Realitäten verzerren können“, warnte Martin Steinebach, Leiter der Abteilung...

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