Wahrig Herkunftswörterbuch

gewinnen

lässt sich über
mhd.
gewinnen,
ahd.
giwinan auf
germ.
*wenna „sich anstrengen“ zurückführen; die Bedeutung „erwerben“ hat sich nur in den westgermanischen Sprachen entwickelt, so z. B. in
got.
winnan,
altengl.
winnan und
altfrz.
winna; die Ausgangsbedeutung ist demnach „etwas mit Anstrengung erlangen“; Quelle ist
idg.
*wenə „anstreben, erstreben“, das sich auch in
altind.
vanóti „verlangt, will“ und
lat.
venus „Liebesgenuss“; verwandt ist außerdem das germanische Wort für „Freund“, das sich noch in
mhd.
wine und
ahd.
wini bezeugen lässt; in dieser Bedeutung auch ein beliebter Teil männlicher Vornamen wie Erwin oder Winnibald
Apnoe-Patient mit Atemmaske
Wissenschaft

Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz

Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...

Diagnose, Medizin, Behandlung
Wissenschaft

Späte Diagnose

Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...

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