Wissensbibliothek
Auf welche Quellen stützt sich »Archipel GULag«?
Im »Archipel GULag« (1973–1975) hat sich Solschenizyn dem Thema der Arbeitslager mit dokumentarischen Mitteln genähert: Gestützt auf eigene Erinnerungen und Berichte von Überlebenden, schuf er das bis heute umfassendste Werk über das komplexe System des sowjetischen Strafvollzugs zwischen 1918 und 1956. Die monumentale Arbeit versteht sich als »Versuch einer künstlerischen Bewältigung« der Vorgänge in der sowjetischen »Gefängnisindustrie«: Das Buch verbindet wissenschaftlich-dokumentarische Elemente (Statistiken, Karten, Tabellen) mit Augenzeugenberichten und erzählerisch aufbereiteten eigenen Erinnerungen.
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...
Mit der Maschine auf Du und Du
Vor zwei Jahren wurden Chatbots wie ChatGPT zu eloquenten Antwortmaschinen, Bildgeneratoren erschufen nach Texteingaben fast perfekte Bilder. Nun machen solche Systeme der Künstlichen Intelligenz aus Robotern smarte Maschinen, die eigenständig Aufgaben lösen können. von ULRICH EBERL Seit über einem Jahrhundert ist das Deutsche...