Wissensbibliothek
Auf welche Quellen stützt sich »Archipel GULag«?
Im »Archipel GULag« (1973–1975) hat sich Solschenizyn dem Thema der Arbeitslager mit dokumentarischen Mitteln genähert: Gestützt auf eigene Erinnerungen und Berichte von Überlebenden, schuf er das bis heute umfassendste Werk über das komplexe System des sowjetischen Strafvollzugs zwischen 1918 und 1956. Die monumentale Arbeit versteht sich als »Versuch einer künstlerischen Bewältigung« der Vorgänge in der sowjetischen »Gefängnisindustrie«: Das Buch verbindet wissenschaftlich-dokumentarische Elemente (Statistiken, Karten, Tabellen) mit Augenzeugenberichten und erzählerisch aufbereiteten eigenen Erinnerungen.
Die neuen Softies
Eine neue Generation „weicher“ Roboter geht an den Start. Sie können sich problemlos durch kleine Öffnungen zwängen oder über unwegsames Gelände schlängeln. von THOMAS BRANDSTETTER Roboter aus Metall leisten hervorragende Arbeit. Mit ihren bewährten Kombinationen von Stahlgelenken, Servomotoren und Hydraulik arbeiten sie...
Die Toten des Hospitals von Cambridge
Seit dem Mittelalter gab es in weiten Teilen des christlichen Abendlandes Häuser, in denen sich Priester und Laien um Bedürftige kümmerten. Allein in England waren es um die 500. Schriftliche Quellen geben allerdings nur wenig über die Menschen preis, die dort betreut wurden – im Gegensatz zu ihren Knochen. von DAVID NEUHÄUSER...