Gesundheit A-Z
Interzeption
Maßnahme zur Verhinderung einer Schwangerschaft durch Verunmöglichung der Einnistung (Nidation) einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter, entweder hormonell ("Pille danach", "Morning-after-Pill"), oder mechanisch durch ein Intrauterinpessar (Spirale). Die Pille danach muss innerhalb von 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden und enthält hohe Dosen eines Östrogen-Gestagen-Präparats, die zu erheblichen Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen) führen können. Die Spirale kann bis zu fünf Tagen nach der Konzeption (Befruchtung) eingesetzt werden und verhindert in 99% der Fälle den Eintritt einer Schwangerschaft. Diese Formen der Schwangerschaftsunterbrechung gelten gesetzlich nicht als Schwangerschaftsabbruch, da sie vor der Nidation erfolgen. Auch Nidationshemmer.
Wissenschaft
Faktorfischen
Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...
Wissenschaft
Frühkindlichen Erinnerungen auf der Spur
An die ersten rund drei Jahre unseres Lebens können wir uns üblicherweise nicht mehr erinnern. Doch was sorgt für diese sogenannte kindliche Amnesie? Kodiert unser Gehirn erst später episodische Erinnerungen, oder können wir die Erinnerungen aus unserer frühesten Kindheit nur nicht mehr abrufen? Hirnscans bei 26 Säuglingen und...
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