Gesundheit A-Z
Hypothyreose
Unterfunktion der Schilddrüse mit Verminderung der Schilddrüsenhormone. Zu den typischen Symptomen zählen Antriebsarmut, Anämie, Verstopfung, Untertemperatur und Kältegefühl, aufgedunsenes Gesicht mit wachsartiger, fahler Haut (sog. Myxödem), glanzloses und struppiges Haar, erniedrigter Blutdruck, verlangsamter Puls, erniedrigter Blutzuckerspiegel, Abschwächung von Sexualtrieb und Potenz u. a. Im Kindesalter führt eine Hypothyreose vor allem zu Minderwuchs mit Skelettveränderungen und zu verzögerter körperlicher und geistiger Entwicklung bis hin zum Schwachsinn. Bei Neugeborenen fällt zunächst eine Trinkschwäche, später insgesamt muskuläre Schwäche auf. Unbehandelt führt die Hypothyreose des Neugeborenen zum Vollbild des Kretinismus, das allerdings seit der Einführung des Neugeborenenscreenings am fünften Lebenstag kaum noch vorkommt. Eine Hypothyreose kann sich infolge eines Jodmangels, einer Thyreoiditis, einer Dysplasie der Schilddrüse oder eines Schilddrüsentumors entwickeln. Die Therapie besteht in der Beseitigung der Ursache und der Gabe des Schilddrüsenhormons Thyroxin.
Wissenschaft
Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern
Von Industrieanlagen ausgestoßene Abgase verschmutzen nicht nur die Luft, sie können auch das Wetter verändern, wie Klimaforscher herausgefunden haben. Die ausgestoßenen Partikel fördern demnach die Eisbildung in den Wolken und erzeugen dadurch vermehrt Schneefall im Lee der Fabriken. Durch diese Niederschläge reduziert sich in...
Wissenschaft
Digitale Alternativen
Große Technologiekonzerne prägen das digitale Leben. An ihren Produkten scheint bei der Nutzung von Online-Diensten kein Weg vorbeizuführen. Doch wer will, kann umsteigen und freie Angebote verwenden. Hinter einem besonders vielversprechenden Neuling auf diesem Gebiet steht ein Zusammenschluss europäischer Forschungs- und...