Lexikon
Schilddrüse
Glandula thyreoideaHormone und endokrine Drüsen
Hormone und endokrine Drüsen
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Erkrankungen
Krankheiten der Schilddrüse machen sich im Allgemeinen durch Funktionsstörungen bemerkbar. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) wird zu wenig Schilddrüsenhormon gebildet, und es kommt zu Antriebsarmut, Anämie, wachsartiger, fahler Haut (Myxödem), erniedrigtem Blutdruck, verlangsamtem Puls und erniedrigtem Blutzuckerspiegel. Die Krankheit führt unbehandelt im Kindesalter zu Minderwuchs und gestörter körperlicher und geistiger Entwicklung (Kretinismus). Bei einer Überfunktion (Hyperthyreose) ist die Produktion von Schilddrüsenhormon gesteigert. Es kommt zu motorischer und psychischer Unruhe, beschleunigtem Herzschlag, Bluthochdruck, Nervosität, Gewichtsabnahme, Schwitzen und Schlafstörungen, z. B. als Basedow’sche Krankheit. Sowohl bei einer Schilddrüsenunterfunktion als auch bei einer Überfunktion kann es zu einer Schilddrüsenvergrößerung (Struma oder Kropf) kommen. Kropfbildung, die ohne Funktionsstörung auftritt, ist häufig eine Folge von Iodmangel. Knotenbildungen in der Schilddrüse können als „kalte Knoten“ oder „heiße Knoten“ vorkommen. Letztere sind nahezu immer gutartig, kalte Knoten können zu einem geringen Teil bösartig (Schilddrüsenkarzinom) sein.
Wissenschaft
Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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