Lexikon

paraneoplastisches Syndrm

Paraneoplasie
Sammelbezeichnung für zahlreiche, sehr unterschiedliche Störungen im Rahmen einer Krebserkrankung, die weder durch das invasive Wachstum des Tumors noch durch Metastasen bedingt sind. Hierzu gehören Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Magen- und Darmerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Fieber, Haut-, Blutbild- und Gefäßveränderungen, Muskel- und Nervensymptome. Ein Teil der paraneoplastischen Syndrome entsteht durch die Produktion von Hormonen oder hormonähnlichen Substanzen in einer Geschwulst, deren Ausgangsgewebe nicht hormonaktiv ist. Z. B. kann ein Leberzellkarzinom, das einen insulinähnlichen Stoff absondert, zu einem erniedrigten Blutzuckerspiegel führen.
Arche, Eis
Wissenschaft

Eine Arche im ewigen Eis

Damit die Ernährung der Weltbevölkerung trotz Klimawandel sichergestellt ist, werden im Saatgut-Tresor auf Spitzbergen Samen diverser Nutzpflanzenarten eingelagert. von DANIELA WAKONIGG Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen...

Wissenschaft

Als der Mars bewohnbar war

Unsere Nachbarwelt war nicht immer der öde Wüstenplanet heutiger Tage. Es gab dort feuchte und lebensfreundliche Oasen – vielleicht sogar noch in der jüngeren geologischen Vergangenheit. von THORSTEN DAMBECK Der 21. Juli 2024 war für die Marsforschung ein besonderer Tag: Damals entdeckte der NASA-Rover Perseverance einen Felsen,...

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