Lexikon

paraneoplastisches Syndrm

Paraneoplasie
Sammelbezeichnung für zahlreiche, sehr unterschiedliche Störungen im Rahmen einer Krebserkrankung, die weder durch das invasive Wachstum des Tumors noch durch Metastasen bedingt sind. Hierzu gehören Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Magen- und Darmerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Fieber, Haut-, Blutbild- und Gefäßveränderungen, Muskel- und Nervensymptome. Ein Teil der paraneoplastischen Syndrome entsteht durch die Produktion von Hormonen oder hormonähnlichen Substanzen in einer Geschwulst, deren Ausgangsgewebe nicht hormonaktiv ist. Z. B. kann ein Leberzellkarzinom, das einen insulinähnlichen Stoff absondert, zu einem erniedrigten Blutzuckerspiegel führen.
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Wissenschaft

Kreisverkehr

Blut spielt in vielen Mythen und Märchen der Menschen eine große Rolle. „Ruckedigu, Blut ist im Schuh“, gurren die Tauben in Aschenputtel, die Goldmarie muss in den Brunnen hinuntersteigen, um die blutige Spule zu waschen und findet sich als Leibeigene bei Frau Holle wieder, und bei der christlichen Wandlung wird aus dem Messwein...

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Wissenschaft

Die Direktorin der Dinge

„In der Natur nimmt die Entropie die Rolle des Direktors ein, die Energie aber nur die eines Buchhalters.“ So hat der große Physiker Arnold Sommerfeld einmal die Aufgaben der beiden physikalischen Größen mit den ähnlich klingenden Namen unterschieden. Die Karriere der beiden Begriffe Energie und Entropie begann im 19. Jahrhundert...

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