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LEXIKON

paraneoplastisches Syndrm

Paraneoplasie
Sammelbezeichnung für zahlreiche, sehr unterschiedliche Störungen im Rahmen einer Krebserkrankung, die weder durch das invasive Wachstum des Tumors noch durch Metastasen bedingt sind. Hierzu gehören Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Magen- und Darmerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Fieber, Haut-, Blutbild- und Gefäßveränderungen, Muskel- und Nervensymptome. Ein Teil der paraneoplastischen Syndrome entsteht durch die Produktion von Hormonen oder hormonähnlichen Substanzen in einer Geschwulst, deren Ausgangsgewebe nicht hormonaktiv ist. Z. B. kann ein Leberzellkarzinom, das einen insulinähnlichen Stoff absondert, zu einem erniedrigten Blutzuckerspiegel führen.
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