Wissensbibliothek
Wie ist die keltische Götterwelt aufgebaut?
Die keltische Götterwelt ist von typisch indoeuropäischer Struktur, nämlich dreigeteilt. Drei Hauptgötter – der Himmelsgott Taranis, der Stammesgott Teutates sowie Esus, Gott des Reichtums und des Kriegs – teilen sich die Herrschaft über eine vielgestaltige Götterwelt. Als Zeichen des kosmischen Gottes Taranis galt das mit vier oder zwölf Speichen dargestellte Rad. Es symbolisierte den Jahresablauf und somit die Herrschaft des Taranis über die Zeit.
Dreigeteilt war auch das Universum, nämlich in die Sphären des Himmels, der Erde und der Unterwelt. Dass es in keltischer Vorstellung auch so etwas wie eine kosmische Achse gab, die diese drei Ebenen miteinander verbindet und beispielsweise durch einen Weltenbaum symbolisiert wird, ist gut möglich. Hinweise darauf geben die in tiefen Opferschächten gefundenen Baumstämme sowie eine der Darstellungen auf dem Kessel von Gundestrup, auf der bewaffnete Krieger einen großen Baum tragen.
Im keltischen Weltbild scheint auch die Vorstellung von einer geheiligten Mitte des Landes eine Rolle gespielt zu haben. Cäsar erwähnt, dass sich die Druiden jedes Jahr im Land der Karnuten, die zwischen Loire und Seine siedelten, an einem heiligen Ort trafen, der als Mittelpunkt ganz Galliens gesehen wurde. Ähnliches gilt im frühmittelalterlichen Irland für die Orte Tara und Uisnech, denen wegen ihrer Lage besondere Bedeutung zukam. Tara war erster Sitz des Hochkönigs, Uisnech heiliger Zentralpunkt Irlands.
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Wie große Waldbrände weitere Feuer begünstigen
Wald- und Buschbrände können verheerende Folgen haben. Denn dabei gehen nicht nur riesige Flächen an Vegetation verloren, es gelangen auch große Mengen Ruß und Rauch in die Luft. Weil diese das Sonnenlicht einfangen, werden daraufhin die Tage wärmer und trockener. Große Brände führen so zu lokalen Wetterverhältnissen, die weitere...