Lexikon

Genis

[
die; hebräisch
]
Geniza
im Judentum die Außergebrauchnahme ritueller Gegenstände und heiliger Schriften, z. B. wegen Beschädigung; sodann ein Raum in der Synagoge, wo solche Gegenstände bis zur Bestattung in Gräbern berühmter Gesetzesgelehrter aufbewahrt werden. Die „Kairoer Genisa“ ist ein großes mittelalterliches Archiv in der Esra-Synagoge von Alt-Kairo (Fostat), mit etwa 400 000 Handschriften (Fragmenten aus dem 9.13. Jahrhundert), ab 1900 wissenschaftlich erschlossen.
Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
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