Lexikon
Genisạ
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Genizadie; hebräisch
]im Judentum die Außergebrauchnahme ritueller Gegenstände und heiliger Schriften, z. B. wegen Beschädigung; sodann ein Raum in der Synagoge, wo solche Gegenstände bis zur Bestattung in Gräbern berühmter Gesetzesgelehrter aufbewahrt werden. Die „Kairoer Genisa“ ist ein großes mittelalterliches Archiv in der Esra-Synagoge von Alt-Kairo (Fostat), mit etwa 400 000 Handschriften (Fragmenten aus dem 9.–13. Jahrhundert), ab 1900 wissenschaftlich erschlossen.
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