Lexikon
Multiplexing
[das]
Übermittlungsverfahren in der Telekommunikation, bei dem mehrere Einzelkanäle zu einem kapazitätsstarken Gesamtkanal zusammengefasst werden. Man unterscheidet zwischen Frequenz-, Raum- und Zeitmultiplexing. Beim Frequenzmultiplexing wird eine verfügbare Bandbreite in mehrere einzelne Frequenzbänder aufgeteilt, die jeweils einem eigenen Kanal zugeteilt werden. Beim Raummultiplexing werden Frequenzen mit ausreichendem räumlichen Abstand mehrfach benutzt. Unter Zeitmultiplexing versteht man die Unterteilung der Gesamtkapazität eines Übertragungssystems in mehrere sog. Zeitschlitze (Slots). Dieses Verfahren wird z. B. beim digitalen Fernsehen angewendet, bei dem das Programm eines Anbieters in festen Zeitabständen von neuem angeboten wird und der Zuschauer nicht an einmal festgelegte Anfangszeiten gebunden ist.
Wissenschaft
Unser unzuverlässiges Gedächtnis
Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....
Wissenschaft
Die Botschaften der ewigen Toten
Archäologen und Naturwissenschaftler arbeiten als Mumienforscher eng zusammen. Dabei ermöglichen moderne Analyseverfahren ganz neue Einblicke. Manchmal stützen sie die Erkenntnisse der Archäologie, manchmal räumen sie auch mit Vorurteilen auf. von RAINER KURLEMANN Die Menschen sind verstorben, doch die Zeit hat sie nicht...