Lexikon
Multiplexing
[das]
Übermittlungsverfahren in der Telekommunikation, bei dem mehrere Einzelkanäle zu einem kapazitätsstarken Gesamtkanal zusammengefasst werden. Man unterscheidet zwischen Frequenz-, Raum- und Zeitmultiplexing. Beim Frequenzmultiplexing wird eine verfügbare Bandbreite in mehrere einzelne Frequenzbänder aufgeteilt, die jeweils einem eigenen Kanal zugeteilt werden. Beim Raummultiplexing werden Frequenzen mit ausreichendem räumlichen Abstand mehrfach benutzt. Unter Zeitmultiplexing versteht man die Unterteilung der Gesamtkapazität eines Übertragungssystems in mehrere sog. Zeitschlitze (Slots). Dieses Verfahren wird z. B. beim digitalen Fernsehen angewendet, bei dem das Programm eines Anbieters in festen Zeitabständen von neuem angeboten wird und der Zuschauer nicht an einmal festgelegte Anfangszeiten gebunden ist.
Wissenschaft
Megatsunami mit tagelangem Nachspiel
Bis zu 200 Meter hoch türmte sich die Monsterwelle nach dem Bergsturz auf: Ein Forschungsteam berichtet über einen gigantischen Tsunami in einem unbewohnten Fjord Grönlands, der zu einem interessanten Wellen-Phänomen geführt hat: Es bildete sich eine sogenannte Seiche-Welle, die sich mehr als eine Woche lang zwischen den Ufern...
Wissenschaft
Einstein und der Tellerwäscher
Ein amerikanischer Immigrant und die verrückte Entdeckungsgeschichte des Gravitationslinsen-Effekts. von RÜDIGER VAAS Manchmal ist die Wissenschaftsgeschichte wie ein spannender Krimi – mit geradezu detektivischer Täter- und Spurensuche. Das gilt auch für die Geschichte des Gravitationslinsen-Effekts, der heute ganz wörtlich den...
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