Lexikon

Multiplexing

[das]
Übermittlungsverfahren in der Telekommunikation, bei dem mehrere Einzelkanäle zu einem kapazitätsstarken Gesamtkanal zusammengefasst werden. Man unterscheidet zwischen Frequenz-, Raum- und Zeitmultiplexing. Beim Frequenzmultiplexing wird eine verfügbare Bandbreite in mehrere einzelne Frequenzbänder aufgeteilt, die jeweils einem eigenen Kanal zugeteilt werden. Beim Raummultiplexing werden Frequenzen mit ausreichendem räumlichen Abstand mehrfach benutzt. Unter Zeitmultiplexing versteht man die Unterteilung der Gesamtkapazität eines Übertragungssystems in mehrere sog. Zeitschlitze (Slots). Dieses Verfahren wird z. B. beim digitalen Fernsehen angewendet, bei dem das Programm eines Anbieters in festen Zeitabständen von neuem angeboten wird und der Zuschauer nicht an einmal festgelegte Anfangszeiten gebunden ist.
Wissenschaft

»Wir werden an Grenzen stoßen«

Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...

Röntgenbild eines Kristalls
Wissenschaft

Flüssigkeiten gefrieren später als gedacht

Physiker haben in einem aufwendigen Versuchsaufbau erstmals experimentell untersucht, wann sich in unterkühlten Flüssigkeiten die ersten Kristallisationskeime bilden – der Beginn des Gefrierprozesses. Die ersten Kristalle entstehen demnach deutlich später als bislang vermutet; damit beginnt auch das Gefrieren später und ist...

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