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Wie sahen die religiösen Vorstellungen der Pueblo-Indianer aus?
Im Gegensatz zu den Stämmen des Ostens und Nordens verehrten die Ackerbauern des Südwestens außer der Sonne vor allem verschiedene Erd- und Vegetationsgottheiten. Ihre Religiosität manifestierte sich in zahlreichen Zeremonien. Der Großteil des religiösen Lebens spielte sich in den kiva ab, Zeremonieräume, in denen sich ein hölzerner Altar mit Kultgeräten und der shipapu befand, ein Loch in der Erde, das die mythische Verbindung mit der Unterwelt symbolisierte. Frauen und Fremden war der Zutritt zu den kiva im Allgemeinen untersagt. Die Pueblo-Indianer trachteten besonders danach, mit den Göttern Harmonie zu erreichen, um eine gute Ernte zu erlangen.
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Religion waren außerdem die Kachinas, die Geister der Ahnen. Sie dienten als Vermittler zwischen den Menschen und den höheren Mächten. Dargestellt wurden die Kachinas durch kostümierte und mit Masken versehene Männer eines Dorfes, die in Bünden zusammengefasst waren und von Priestern geleitet wurden. Die Kachinas baten die Götter um Regen, Gesundheit und allgemeines Wohlergehen. Vermutlich leitete sich dieser Brauch vom zentralmexikanischen Regenkult ab.
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
Flora. Fauna. FUNGA.
Pilze gehören zu den ältesten und artenreichsten Lebewesen auf der Erde. Sie sind vielseitig nutzbar – können jedoch auch zum Problem werden. von JULIETTE IRMER Vor etwa 400 Millionen Jahren entstand eine Partnerschaft, die die Welt verändert hat. Damals fingen Pflanzen an, das Land zu besiedeln, und standen vor ungewohnten...