Lexikon

Elẹktrokardiographie

Ableitung und kurvenmäßige Aufzeichnung (Elektrokardiogramm, Abkürzung EKG) der durch die Tätigkeit des Herzmuskels entstehenden feinen Herzströme mittels des Elektrokardiographen. Aus dem EKG kann auf die Herztätigkeit (Rhythmus, Frequenz), die Erregungsbildung u. -leitung und die Beschaffenheit des Herzmuskels geschlossen werden. – Begründet wurde die Elektrokardiographie mit der Konstruktion des Saitengalvanometers (1901) durch den holländischen Physiologen W. Einthoven, der hierfür den Nobelpreis für Medizin 1924 erhielt.
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