Daten der Weltgeschichte
21. 1. 1997
Deutschland/Tschechien
Bundeskanzler Helmut Kohl und der tschechische Ministerpräsident Václav Klaus unterzeichnen die lange umstrittene deutsch-tschechische Erklärung, die die Beziehungen beider Staaten auf eine freundschaftliche Grundlage stellen soll. Die fehlende gemeinsame Aufarbeitung der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg, der anschließenden Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Sudetendeutschen durch Tschechien und ungelöste Eigentumsfragen stellten eine fortwährende Belastung des Verhältnisses dar. In der Erklärung bedauern beide Seiten das unschuldigen Menschen geschehene Leid und Unrecht. Deutschland bekennt sich zur historischen Verantwortung für die Zerschlagung der Tschechischen Republik 1938 und bedauert die nationalsozialistischen Verbrechen am tschechischen Volk. Die Tschechische Republik räumt Unrecht bei der Vertreibung und Ausbürgerung Sudetendeutscher ein.
Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur
Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...
Ein Omnibus ohne Fahrer
Lebenswerte, grüne Städte und Regionen benötigen einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Doch dafür gibt es nicht genug Fahrer. Eine Alternative sind autonom fahrende Busse, Lkw und Shuttle-Fahrzeuge. Vielversprechende Projekte gibt es bereits. von ULRICH EBERL Auf den ersten Blick haben die Städte Tallinn und Seoul nicht...