Daten der Weltgeschichte
21. 1. 1997
Deutschland/Tschechien
Bundeskanzler Helmut Kohl und der tschechische Ministerpräsident Václav Klaus unterzeichnen die lange umstrittene deutsch-tschechische Erklärung, die die Beziehungen beider Staaten auf eine freundschaftliche Grundlage stellen soll. Die fehlende gemeinsame Aufarbeitung der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg, der anschließenden Vertreibung und Zwangsaussiedlung der Sudetendeutschen durch Tschechien und ungelöste Eigentumsfragen stellten eine fortwährende Belastung des Verhältnisses dar. In der Erklärung bedauern beide Seiten das unschuldigen Menschen geschehene Leid und Unrecht. Deutschland bekennt sich zur historischen Verantwortung für die Zerschlagung der Tschechischen Republik 1938 und bedauert die nationalsozialistischen Verbrechen am tschechischen Volk. Die Tschechische Republik räumt Unrecht bei der Vertreibung und Ausbürgerung Sudetendeutscher ein.
Tanzendes Gold
Licht bringt Elektronen zum Schwingen. Wenn man diesen Effekt geschickt nutzt, könnte das den Wirkungsgrad von Katalysatoren und Solarzellen verbessern – und die Welt dadurch klimafreundlicher machen. von KATJA MARIA ENGEL Normalerweise beschießt Holger Lange seine Proben mit einem Laser. Doch als er sie einmal in einem...
„Wir verbinden die Digitalisierung mit der Biotechnologie“
Fraunhofer-Experte Robert Miehe erklärt, wie Forscher einen nachhaltigen Wandel in der Wirtschaft voranbringen wollen. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Miehe, um fossile Rohstoffe zu sparen und zu einer Kreislaufwirtschaft zu gelangen, ist oft von einer Bioökonomie die Rede. Was ist das? Die Bioökonomie ist ein Begriff, der...