Lexikon

Palliatịvmedizin

Palliation
die ganzheitliche Betreuung von Patienten mit einer nicht heilbaren, voranschreitenden und bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel die Aufrechterhaltung der Lebensqualität, nicht die Lebensverlängerung um jeden Preis ist. Im Vordergrund steht hierbei die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden. Hinzu kommt die Unterstützung bei sozialen Problemen sowie psychischen und spirituellen Bedürfnissen bis hin zur Sterbebegleitung. Nach dem Tod wird auch eine Unterstützung der Angehörigen bei der Trauerarbeit angeboten. Ursprünglich vor allem für sterbenskranke Menschen entwickelt, steht dieses Behandlungskonzept heute auch allgemein schwerkranken Menschen, etwa mit unerträglichen Schmerzen, zur Verfügung. Eine palliative Betreuung erfolgt auf den Palliativstationen der Krankenhäuser, in Hospizen oder durch ambulante Palliativdienste.
EM8WRT_Patient_in_transcranial_magnetic_stimulation_(TMS)_experiment
Wissenschaft

Neustart im Gehirn

Bei einem Schlaganfall oder einer chronischen Krankheit wie Parkinson, Migräne oder Depression kommt es im Gehirn zu Störungen. Neue Verfahren der Hirnstimulation versprechen Patienten Abhilfe. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an...

Vulkan spuckt schwarzen Rauch in den Himmel, Wasser im Vordergrund, Sonne im rechten oberen Bereich.
Wissenschaft

Es fliegt was in der Luft

Feinstaub, Schwefeldioxid und andere Schadstoffe gefährden unsere Gesundheit und Umwelt. Von RALF STORK Eine der ältesten Berufskrankheiten ist die Staublunge (Silikose), die durch das regelmäßige Einatmen von Quarzstaub (SiO2) entsteht. Die Krankheit war bereits im Altertum bekannt und auch im Mittelalter schrieb der legendäre...

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